Windpocken bei Kindern

Windpocken bei Kindern
Quelle: pixabay.com

Das eigene Kind fühlt sich nicht wohl und ist die ganze Zeit über weinerisch, ohne weitere Symptome aufzuweisen? Kommt noch gelegentlich Fieber hinzu, könnten die Windpocken ausbrechen. Nun sollte man sich als Eltern nicht fragen, wo das Kind diese Krankheit her bekommen hat, sondern eher richtig reagieren.

Man sollte umgehend den Kinderarzt aufsuchen, um abklären zu lassen, ob es wirklich die Windpocken sind, unter denen das eigene Kind leidet. Kinder fühlen sich leicht krank. Sie selbst können das aber nicht korrekt einschätzen und daher müssen Sie als Eltern sich auf Ihr Gefühl verlassen.

Windpocken haben ein typisches Krankheitszeichen, das unverkennbar ist. Der typische Ausschlag, der auch noch richtig fies juckt plagt Ihr Kind, wenn es Windpocken hat und Sie sollten nun korrekt reagieren. Ihr Kind muss nun davon abgehalten werden, sich zu jucken, um den Ausschlag nicht zu verschlimmern. Sie können beim Arzt fragen, ob es Salben gegen diesen Ausschlag gibt, um den Juckreiz zu lindern.

Sollte das Kind mit einem anderen Kind in Berührung kommen, dann müssen Sie wissen, dass Windpocken per Tröpfcheninfektion verbreitet werden. Die typischen Windpocken treten erst nach 14 bis 22 Tagen nach der Ansteckung auf. Sie sollten diesen Ausschlag erkennen und reagieren.

Was passiert am kindlichen Körper, wenn es sich mit Windpocken angesteckt hat?

Sie müssen nicht fürchten, dass der Ausschlag ewig bleibt. Es sind Knötchen, die sich bilden. Diese Knötchen sind zu Beginn der Krankheit hellrot. Innerhalb weniger Stunden jedoch werden diese Knötchen größer. Sie können linsengroß werden und dann sind sie auch noch flüssigkeitsgefüllt. Überall können die Knötchen auftreten. Sie können an den Schleimhäuten, also im Mund, in der Nase oder an den Genitalien Ihres Kindes auftreten. Sie müssen wissen, dass das Kind unter diesen Knötchen leidet und wenn Sie ihm nun warme Mahlzeiten anbieten, sollten diese auf Körpertemperatur heruntergekühlt sein.

Das Kind leidet stark unter dem Ausschlag. die Knötchen selbst platzen von allein auf. Sie können auch nichts dagegen tun. Einzig das Kratzen ist verboten, um Narbenbildung vorzubeugen. Weiterhin sollten Sie Ihr Kind beruhigen und besänftigen. Natürlich sollten Sie auch den Eigenschutz nicht vergessen. Hatten Sie selbst als Kind die Windpocken oder sind Sie dagegen geimpft? All das sollten Sie klären, wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind unter Windpocken leidet. Suchen Sie nach Ihrem Impfausweis. Es ist eine Kinderkrankheit, die normalerweise nur einmal im Leben auftritt.

Die Windpocken werden auch Varizellen genannt und vielleicht finden Sie unter diesem Begriff eher etwas in Ihrem Impfpass. Sollte die Krankheit bei Ihnen im Kindesalter ausgebrochen sein, so ist dieses sicher in Ihrem Impfpass vermerkt. Kinderkrankheiten im Erwachsenenalter können wesentlich schlimmere Folgen haben, daher sollten Sie hierzu ebenfalls den Kinderarzt befragen. Im Normalfall wird Ihr Kind jedoch rechtzeitig geimpft und so besteht für Sie die Gefahr erst nicht.

Der Ausschlag

Der Ausschlag sieht nicht schön aus und Sie als Eltern werden sich ganz sicher erst einmal erschrecken, wenn Sie Ihr Kind so sehen. Sie werden absolutes Mitleid empfinden und das ist absolut normal. Natürlich können Sie bei dieser Krankheit nur Linderung verschaffen. Sie können es Ihrem Kind leichter machen, diese Krankheit zu überstehen und wenn Sie alles richtig machen, wird sich Ihr Kind schon bald wieder wohler fühlen.

Wichtig ist noch, dass Sie Ihren Arzt befragen, wie lange die Windpocken ansteckend sind. Erst wenn der Arzt grünes Licht gegeben hat, kann Ihr Kind wieder die Kita oder Schule besuchen. Die Windpocken selbst sollten in der Einrichtung gemeldet werden. So haben die Mitarbeiter die Chance etwas zu unternehmen und andere Eltern zu warnen, dass es eine Erkrankung gibt. Sie sollten sich nicht dafür schämen. Vergessen Sie auf keinen Fall rechtzeitig Bescheid zu sagen, ansonsten haben Sie nichts zu beachten.